Wundermittel – Leinsamen (Linum usitatissimum)

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Täglich ein bis drei Eßlöffel Leinsamen essen – als Wundermittel für den Körper.

Leinsamen erhöht aufgrund seiner Fähigkeit sehr viel Wasser zu speichern das eigene Volumen um das 4 bis 8-fache. Nachdem der Samen nach dem Verzehr in den Darm transportiert wurde, löst der aufquellende Leinsamen über die Darmwand den Reflex aus, die Darmbewegung zu beschleunigen. Dadurch wird die häufig verlangsamte „Darmpassage“ allmählich wieder auf Normal-Geschwindigkeit gebracht. Leinsamen ist also wie ein Fitness-Training für den Darm. Weniger Schadstoffe können sich im Darm bilden. Wodurch weniger Schadstoffe in den Körper gelangen.

Hinzu kommt, dass Leinsamen (als Leinsamenschleim oder stark zerkauter Leinsamenschrot) die Schleimhäute von Magen und Darm regeneriert und gegen Gastritis wirkt (Wikipedia 2016). Zudem wird die Darmflora aufgebaut, was sich unmittelbar auf das Immunsystem auswirkt (Hempen 2007).

Die im Leinsamen enthaltenen wasserlöslichen Lignane besitzen antioxidative Wirkungen und werden in der Medizin zur Brustkrebsbehandlung miteingesetzt (Wikipedia 2016). Pulverisierter Leinsamen eignet sich dabei am Besten, um Lignane aufnehmen zu können.

In der TCM geht man darüber hinaus, dass Leinsamen als Krebs-Prophylaxe für Dickdarm und Prostatakrebs wirkt und den Cholesterinspiegel senkt.

Leinsamen enthält hohe Mengen ungesättigte Fettsäuren – bis zu 60% Omega-3 welche besonders für den Zellaufbau wichtig sind. Viele Antioxidantien und Ballaststoffe sind enthalten. 20% Gramm Eiweiß pro 100 Gramm machen Leinsamen auch zur optimalen pflanzlichen Proteinquelle. Vitamine A, B, E sind enthalten sowie die Mineralstoffe wie Zink, Kalzium, Kalium, Mangan, Selen, Eisen und Magnesium und wertvolle Phytoöstrogene (unter anderem Isoflavone und Lignane).

Alles in allem wirkt sich Leinsamen (geschrotet oder pulverisiert) extrem positiv auf unseren Körper aus. Leinsamen sind gut für die Gedächtnisleistung, das Herz-Kreislaufsystem, für Haut und Haare, das Immunsystem, Muskelaufbau, für die Gelenke, für einen bestmöglichen Zellstoffwechsel und wirken als Krebs-Prophylaxe (veganblatt.com).

Literatur-, Quellenversichnis

Blarer, U. (2011). Praxisbuch Nahrungsmittel und Chinesische Medizin. Schiedlberg: Bacopa.
Focks, C. (2000). Leitfaden Chinesische Medizin (2. Aufage). München-Jena: Urhan & Fischer.
Hempen, C-H. (2007). Chinesische Phytotherapie (2. Auflage). München-Jena: Urban & Fischer.
Wikepedia. (2016). Leinsamen. Letzter Abruf 13.03.2016. https://de.wikipedia.org/wiki/Leinsamen.
Veganblatt.com, (2016). Leinsamen. Letzter Abruf 13.3.2016. http://www.veganblatt.com/heimische-superfoods-leinsamen.

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